Donnerstag, 05 Juli 2012 17:14

Vorsorge Empfehlung

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Die Medien berichten immer häufiger über das Thema Altersarmut - die Bevölkerung ist alarmiert über die

 

Prognosen der zu erwartenden Rentenzahlungen und ist total verunsichert. Zum einem wird in den Medien darüber berichtet das man vorsorgen muss, um im Rentenalter nicht aufs Sozialhilfeniveau zu sinken, anderseits berichten geprellte Anleger wie sie als Opfer von selbsternannten Anlage-/ und Finanzberatern, mit falschen Angaben geködert wurden und Ihr Geld in Anlagen investiert haben, die noch nicht mal das Papier wert sind, auf dem Sie stehen.

Das Thema Altersarmut wird von den Verbrauchen als wichtiges Thema erkannt - aber viele Menschen sind total verunsichert und wissen nicht wo und wie sie sich über geeignete Anlageprodukte informieren können. Aus Angst ihr Geld in sinnlose Anlageprodukte zu investieren, die nur den Vertretern und den Unternehmen Profite einbringen, verzichten viele auf die Notwendigkeit privat vorzusorgen und versuchen das Problem der Arbeitsarmut zu verdrängen - man hat ja noch Zeit bis es in den Ruhestand.

Manche Politiker machen lautstark auf das Problem aufmerksam und versuchen eine politische Lösung zu finden - andere Politiker finden das die alarmierenden Zukunftsprognosen absolut übertrieben sind und nur dazu dienen den jeweiligen Parteien neue Wähler zu bringen. Leider werden sich die wenigsten Politiker privat überhaupt mit dem Problem auseinandersetzen müssen, da sie vom Steuerzahler ja ausreichend versorgt werden.

Wie soll man Vorsorgen und seinen Rente absichern und festigen?

Zu diesem Thema gibt es tausende Bücher und wissenschaftliche Abhandlungen - zusätzlich diskutieren täglich Wirtschaft und Politik - eine einfache "richtige" oder "falsche" Lösung gibt es nicht. Was für einen richtig oder falsch ist - hängt neben der privaten auch von der finanziellen Situation ab. 

Aber wie soll ich anfangen?

Als erstes muss man bereit sein, einen Teil seines Geldes nicht dem Konsum zu widmen, sondern etwas Gutes für seine eigene Zukunft zu tun. Dabei gilt natürlich, je früher man anfängt sein Geld zu investieren, desto leichter ist es, sein selbst gestecktes Ziel zu erreichen.

Der monatliche Investitionsbetrag bei einem 20 jährigen ist natürlich geringer, als bei einem der die Erkenntnis vorzusorgen z.B erst mit 40 erhält. Allerdings sollte man sich ein realistisches Ziel setzen – natürlich wäre es schön nach 5 Jahren von seiner Investition leben zu können – dies wird aber leider nur in den wenigsten Fällen gelingen.

folgende Grundprinzipien gelten bei der Vermögensbildung:

Je früher man sich dazu entschließt Kapital anzulegen und Vermögen aufzubauen, desto kleiner können die monatlichen Raten ausfallen, da natürlich der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle spielt. Neben dem eingezahlten Kapital, bilden sich natürlich Zinsen – die sich im Laufe der Zeit summieren und einen beachtlichen Anteil an einem Investment erreichen können. (Wer sich zum Thema Zins und Zinseszins weiter informieren möchte, sollte den Begriff Rentenbarwertformel googeln.)

Das sich der Mensch entwickelt und es verschiedene Lebensabschnitte gibt, muss sich die persönliche Anlagestrategie, nach seiner momentanen Lebenssituation richten. Die Anlagestrategie eines 20 jährigen der gerade sein Studium oder seine Ausbildung beginnt, unterscheidet sich von einem 40 jährigen, der verheiratet ist und 2 Kinder hat. Die Strategie zum Vermögensaufbau richtet sich nicht nur am Alter und der Lebenssituation, sondern auch von den persönlichen Zielen und dem zur Verfügung stehendem Kapital.

Zusätzlich muss man noch andere Faktoren berücksichtigen. Durch die Inflation (Geldentwertung) kann es zur Entwertung Ihrer Anlage in z.B Versicherungen, Wertpapieren, Bankprodukten kommen. Im Durchschnitt beträgt die Inflation in Deutschland ca 2 - 3% im Jahr. Somit gibt es 3 Varianten wie sich die Inflation auf Ihre Anlage auswirken kann (ohne steuerliche Berücksichtigung)

Der Ertrag Ihrer Anlage ist niedriger, als der Kaufkraftverlust durch Inflation. Das Ergebnis: Sie erhalten am Ende weniger Geld zurück, als Sie angelegt haben.                       

Beispiel Anlage 2% - Inflation 3% = VERLUST

Der Ertrag Ihrer Anlage ist genau so hoch, wie der Kaufkraftverlust durch Inflation. Das Ergebnis: Sie erhalten am Ende Ihr Geld zurück, haben jedoch keinen Gewinn gemacht.

Beispiel Anlage 3% - Inflation 3% = Kein Gewinn oder Verlust

Der Ertrag aus Ihrer Anlage ist höher, als der Kaufkraftverlust durch Inflation. Das Ergebnis: Sie erhalten am Ende mehr Geld zurück, als Sie angelegt haben.

Beispiel Anlage 4%- Inflation 3% = Gewinn

Gelesen 4227 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 16 Mai 2013 15:16
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